DRUCKEN

Zeckenschutz


In Österreich gibt es kein Bundesland, das FSME-frei ist. Impfen lassen sollte sich jeder, der sich in der freien Natur aufhält (auch Parkanlagen im städtischen Bereich können eine Gefährdung durch Zecken darstellen).

Empfohlen wird die Impfung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. In stark verseuchten Gebieten ist es durchaus sinnvoll, Kinder ab dem siebten Lebensmonat zu impfen. Personen über 50 Jahre sind stärker gefährdet, da die Krankheit in diesem Alter oftmals sehr kritisch sein kann. Die Impfung kann zu allen Jahreszeiten verabreicht werden, am besten gegen Ende des Winters, noch vor Beginn der Zeckensaison.

Informationen zur Impfung
Impfung Rhythmus
Grundimmunisierung drei Teilimpfungen sind notwendig
1. Auffrischung nach drei Jahren
Weitere Auffrischungen alle fünf Jahre
Auffrischungen für Personen
ab dem 60. Lebensjahr
alle drei Jahre



Bei Überschreiten der Fristen ist eine Beratung durch den Impfarzt einzuholen. In besonderen Fällen ist es ratsam, die vorhandene Immunität durch Blutabnahme bestimmen zu lassen.

Die FSME Impfung schützt nicht vor einer Infektion mit Borrelien, welche ebenfalls durch Zeckenstich übertragen werden. Infektionen mit diesen Bakterien können zu Lähmungen und Gehirnhautentzündung führen, bei frühzeitiger Erkennung wirken Antibiotika aber sehr gut. Da Infektionen mit Borrelien sehr häufig sind, sollte beim Auftreten einer "wandernden" Rötung im Bereich eines Zeckenstiches ein Arzt aufgesucht werden. Es gibt derzeit noch keine Impfung gegen Borreliose.