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e-card

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Die e-card ist für den Patienten mehr als nur ein Krankenschein in Scheckkartenformat. Sie ist der Schlüssel zum Gesundheitssystem und ermöglicht durch die Bürgerkartenfunktion auch den Zugang zu Services des E-Government. Die e-card bringt Vorteile für Patienten, Ärzte, Arbeitgeber und die Sozialversicherung selbst.

Seit der österreichweiten Einführung des e-card Systems im Jahr 2005 existiert eine flächendeckende elektronische Plattform für zahlreiche weitere e-health-Dienste, wie z.B. die automatisierte Genehmigung von chefarztpflichtigen Rezepten (Arzneimittel-Bewilligungs-Service, kurz ABS) und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsmeldung. Die elektronische Überweisung und die e-Medikation zur elektronischen Überprüfung von Wechselwirkungen bei Arzneimitteln sind in Pilotregionen im Einsatz. Das e-card System schafft eine österreichweite Breitbandvernetzung im Gesundheitswesen und bildet gleichzeitig die Infrastruktur für eine Reihe zukunftsweisender Folgeprojekte.

Die zentrale Komponente des Gesamtsystems ist die e-card . Auf ihr sind lediglich die Personendaten des Karteninhabers wie Name, Titel, Versicherungsnummer gespeichert. Sie ist eine „Schlüsselkarte", die mit dem Schlüssel zu einem Safe verglichen werden kann. Sie sperrt den Zugang zu Anwendungen, Dienstleistungen oder Daten für den Karteninhaber selbst oder für berechtigte Dritte (z.B. Ärzte) auf. Der Arzt benötigt einen zweiten "Schlüssel" in Form einer Berechtigungskarte, in diesem Fall die Ordinationskarte.

Anspruchsnachweis des Patienten gegenüber dem Arzt. Muss bei einer Inanspruchnahme eines Vertragspartners vorgelegt werden.